



Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Dienst am Bewohner.
In der wiege finden Kinder und Jugendliche mit geistiger und mehrfacher Behinderung ein Zuhause, in dem sie ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten entsprechend leben können und in ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung gefördert werden.
Die Würde und Einzigartigkeit jedes einzelnen Menschen, unabhängig von der Schwere und des Ausmaßes seiner Behinderung, stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit, die auf der Grundlage christlicher Werte und Kultur und der Offenheit und Integration gegenüber Menschen anderer Kulturen beruht.
Die persönliche Beziehung des Mitarbeiters zum Bewohner sehen wir als Voraussetzung für sein ganzheitliches Handeln.
Die Behinderungen der Bewohner sind ein Merkmal ihrer Persönlichkeit.
Die Mitarbeiter verstehen sich als Anwalt der Bewohner, was im Bezugsbetreuersystem zum Tragen kommt.
Jeder Bewohner erhält seinen Bedürfnissen und Möglichkeiten entsprechend, zur Entfaltung seiner Entwicklung und Persönlichkeit, individuelle therapeutische Unterstützung und Förderung. Diesen Dienst leisten wir durch Betreuung und Versorgung, durch Unterstützung und Eingliederung und durch Begleitung in allen Lebenssituationen, das kann bei den uns Anvertrauten auch bedeuten, bis zu den letzten Lebensstunden.
Im Rahmen unserer zeitlichen und wirtschaftlichen Möglichkeiten erfährt jeder Bewohner die bestmögliche Betreuung.
Die pflegerische Betreuung sehen wir unter dem Gesichtspunkt persönlicher Zuwendung und Förderung im Sinne einer Förderpflege.
Wir nehmen die Kompetenzen und Anliegen der Eltern ernst.
Wir sehen die wiege als das Zuhause des Kindes, aber nicht als Familienersatz.
Wir betrachten die Eltern der Bewohner als die wichtigsten Bezugspersonen, die für ihr Kind über den Aufenthaltsort in der wiege hinaus Sorge tragen.
Können Eltern ihre Verantwortung nicht wahrnehmen, sind wir bemüht, Personen zu finden, die an Elternstatt Sorge und Verantwortung für den Betreuten übernehmen.
Wir begleiten die Eltern in ihren Ängsten und Sorgen um das Wohl ihres Kindes, informieren über seine Entwicklung und über Fördermaßnahmen.
Wir erwarten, dass sich die Eltern für ihr Kind verantwortlich fühlen und engagiert zum Wohl des Kindes mit der Einrichtung zusammenarbeiten.
Wir unterstützen uns gegenseitig.
Die Mitarbeiter sind Dienstleister der Betreuten.
Jeder Mitarbeiter trägt mit seinen Entscheidungen und seinem Handeln Verantwortung für das Wohlbefinden der Kinder und Jugendlichen.
Ziele und Methoden zur Betreuung und Förderung jedes Bewohners werden gemeinsam besprochen, festgelegt und kontrolliert (Förderplanung).
Wir suchen in unserer Arbeit den offenen Dialog und unterstützen uns gegenseitig.
Der Führungsstil ist kooperativ und unsere Arbeitsweise durch das partnerschaftliche Miteinander geprägt.
Wir reagieren flexibel auf veränderte Anforderungen und Entwicklungen.
Wir verbinden soziales und wirtschaftliches Handeln miteinander. Um professionell arbeiten zu können, reflektieren wir regelmäßig unsere Arbeit im Team und nehmen an Fort- und Weiterbildungen zur beruflichen Qualifikation und persönlichen Entwicklung teil.
Im Rahmen unserer ganzheitlichen Arbeit integrieren wir neue Erkenntnisse der Heilpädagogik, der Psychologie, der Medizin und der entsprechenden Nachbarwissenschaften und sind offen für alternative Heilmethoden.
Wir arbeiten ständig an der Verbesserung der Qualität.
Die Zuständigkeiten der Verantwortlichen sind klar definiert.
Strukturen und Informationswege sind bekannt und durchschaubar.
Durch sinnvolle Arbeitserleichterungen (räumlich, baulich, durch Hilfsmittel usw.) wird, im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten, die Situation für Bewohner und Mitarbeiter stetig verbessert.
Der Umgang mit der Öffentlichkeit und der Gesellschaft ist auf Integration ausgerichtet. Das Erscheinungsbild unserer Einrichtung in der Öffentlichkeit wird bestimmt durch Kompetenz und menschlichen Umgang miteinander und mit den uns anvertrauten Menschen.