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neues von der wiege

profis unter sich ... | 2019

Das Thema »Spiel begleitet uns dieses Jahr in der wiege auf vielerlei Art. Die Gruppenleiter*innen und Stellvertreter*innen wurden dieses Jahr zur zweitägigen Fachtagung der Stiftung Leben pur mit dem Thema »Spiel bei Menschen mit komplexer Behinderung« eingeladen. Hier erhielten wir viel Inspiration, aber auch die Erkenntnis: was wirklich individuell für die Bedürfnisse eines Kindes mit Behinderung passen soll, muss oft selbst hergestellt werden und so wurde nicht lange gefackelt – Magdalena Gasteiger, Erzieherin einer Wohngruppe und unerschöpfliche Ideengeberin, lud zum Bastelnachmittag ein! Selbst ein Mitarbeiter der Haustechnik musste mit ran, hatte aber sichtlich Freude dabei.

gruppenleiter- und gruppenleiter-stellvertreter-tagung | juli 2019

»Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden – sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen!« (Sir Oliver Wendell Holmes) 

Auch in der Tagung der Gruppenleiter*innen und der Stellvertreter*innen wurde das Jahresthema »Spiel« aufgegriffen und so luden Heimleitung Regina Burkhardt und Erziehungsleitung Stephanie Böck zu einem Vormittag ein, bei dem die Teilnehmer*innen nicht nur ihr pantomimisches Geschick, Teamfähigkeit und Schnelligkeit testen, sondern auch die Flamme der Spiellust wieder entfachen und gleichzeitig noch ihre sportlichen Fähigkeiten, sowie die grauen Zellen trainieren konnten.

  • Kinderheim die wiege, Bilder von der Gruppenleiter- und Gruppenleiter-Stellvertreter-Tagung 2019

die wiege auf dem weihnachtsmarkt | 1. und 2.12.2018

annehmen, auch den, der dir nicht passt.   
da sein füreinander.
vertrauen, dass alles gut wird.
entdecken, was wichtig ist, und das Unwichtige loslassen.
neu beginnen, auch wendu gestern gescheitert bist.
tragen helfen denen, die deine Hilfe brauchen.

Advent ist auch sich Zeit nehmen für gemütliche Momente miteinander.

Dies ist Anlass für uns, Sie zum »wiege Märchenzelt« am 1. Adventswochenende,
Samstag von 16 bis 22 Uhr und Sonntag von 14 bis 18 Uhr auf dem Odelzhausener Weihnachtsmarkt am Marktplatz einzuladen.

Auf Ihr Kommen freuen sich Monika Barth, ihr Team und natürlich die Kinder und Jugendlichen.

gruppenleiter- und gruppenleiter-stellvertreter-tagung | 20.10.2018

»Wer nichts weiß, muss alles glauben.« Maria von Ebner-Eschenbach

die wiege als sicherer ort | oktober 2018

Als Einrichtung für Kinder und Jugendliche haben wir den Anspruch und den Auftrag ein Schutzkonzept für die Bewohnerinnen und Bewohner vorzuhalten. 

Schutzkonzept – was ist das? 
Ein Schutzkonzept besteht aus den Bausteinen Intervention und Prävention, um Kinder und Jugendliche vor Grenzüberschreitungen, Übergriffen, Gewalt und sexuellem Missbrauch zu behüten. Das Schutzkonzept entfaltet eine Kultur der Grenzachtung, um den Schutzraum des Kindes, des Jugendlichen zu vergrößern und das Zuhause zu einem sicheren Ort zu machen. Eine Kultur der Grenzachtung ist geprägt von Achtsamkeit, Respekt, Transparenz und dem Wissen um die eigenen Rechte und die des Gegenübers.
Sie zeigt sich darin:

  • wie Erwachsene mit ihrem und dem Körper von anderen umgehen
  • wie sie Grenzen spüren, setzen und respektieren
  • wie sie mit Macht umgehen und dies reflektieren
  • wie sie mit Geheimnissen umgehen und wie sie Position beziehen, um greifbar und verlässlich zu sein
  • wie sie Gefühle ansprechen und erlauben
  • ob sie Betroffenen glauben und helfen können und
  • wie sie beschützen

 

In der wiege ist eines schon immer klar: Konzepte werden nicht dafür gemacht in einem Ordner abgelegt zu sein, sondern müssen gelebt werden. Um dies zu erreichen, bearbeiten wir dieses umfassende Thema, das sich mit den Rechten der Kinder, der Partizipation der Bewohnerinnen und Bewohner, ihrem Recht auf Beschwerde, aber auch dem Beschwerdemanagement für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie den Erziehungsberechtigten u.v.m. auseinandersetzt, gemeinsam.

In übergeordneten Arbeitskreisen, in den Gruppenleiter – Besprechungen und auch in den Fallbesprechungen wird die Erarbeitung des Schutzkonzeptes 2019 uns das ganze Jahr begleiten. So ein komplexes Thema erfordert viel Fachkonzept, weshalb wir uns stetig weiterbilden zu diesen Inhalten und auch mit Amyna e.V. aus München, ein Verein der sich auf sie Prävention von sexueller Gewalt von Kindern, spezialisiert hat, einen starken Partner an unserer Seite haben. 2019 durchlaufen wir als Institution eine Überprüfung sämtlicher Bereiche durch Amyna e.V. und werden hier viel konstruktive Rückmeldung bekommen.

Der Startschuss zum Schutzkonzept fiel im Oktober 2018, hier haben wir die Inhalte und den Fahrplan für das kommende Jahr allen Mitarbeitern in der jährlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter-Versammlung vorgestellt, sowie den Eltern und Erziehungsberechtigten am Elternnachmittag.
Es geht spannend in das kommende Jahr – wir halten Sie auf dem Laufenden!

besuch mdb katrin staffler | 14.8.2018
Bundestagsabgeordnete für den oberbayrischen Wahlkreis Dachau/Fürstenfeldbruck.

Katrin Staffler hat sich am 14.8.2018 sehr viel Zeit genommen um mit Regina Burkhardt (Heimleitung) und Stephanie Böck (Erziehungsleitung) über die wiege, die aktuelle Situation der Fachkräfte und die weiteren Anforderungen, die die beiden auf die wiege zukommen sehen, zu sprechen. Sie war beeindruckt von der liebevollen Ausstattung der Häuser und der Gestaltung der Räumlichkeiten. Abschließend nahm sie am Ferienprogramm Trommel mit Kaffee und Kuchen teil. Die Bundestagsabgeordnete begegnete uns und unseren Betreuten mit viel Respekt und Wertschätzung. Eine tolle Frau!

gruppenleiter- und gruppenleiter-stellvertreter-tagung | 12.6.2018

»Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.« Laotse
Gemeinsam entwickelten die Gruppenleiterinnen und Ihre Stellvertreter/innen ein Bild darüber, wie sie sich den gemeinsamen Weg/die Arbeit und Zusammenarbeit vorstellen und wie sie sich und ihr Team gegenwärtig und in Zukunft sehen. Ein weiterer Bestandteil der Tagung am 12.6.2018 war die Arbeit an den jeweiligen Stellenbeschreibungen.

das neue leitungsteam stellt sich vor

Der Wandel ist zu einem permanenten Prozess der Organisationsentwicklung geworden.
Diese Gegebenheit hat unter anderem bei Monika Barth zu der Entscheidung geführt, dass sie sich zukünftig auf die Angelegenheiten der Geschäftsführung konzentrieren wird. Damit sichert sie den Fortbestand der wiege als mutiges Unternehmen mit allen bestehenden Visionen und lenkt die erforderlichen Veränderungsprozesse.
Nach fast 30-jähriger Tätigkeit in der Heimleitung und Geschäftsführung übergibt Monika Barth die Heimleitung »ihrer wiege« gut überlegt und vorbereitet an Regina Burkhardt.
Regina Burkhardt gehört seit vielen Jahren zum Mitarbeiterteam der wiege. In den vergangenen fünf Jahren als verantwortliche Erziehungsleitung hat sie es immer wieder geschafft, ihre eigene Leidenschaft für die Entwicklung des Unternehmens kinderheim die wiege gmbh & co. kg für alle ansteckend zu machen.
Frau Burkhardt arbeitet sich nun mit Feuereifer und Leidenschaft in ihr neues Aufgabengebiet als Heimleitung ein und leitet die erforderlichen Veränderungsprozesse in ihrer gewohnt herzlichen und enthusiastischen Art und Weise.
Als verantwortliche Erziehungsleitung ist Stephanie Böck seit September 2017 Ansprechpartner in allen pädagogischen Belangen und auch sie ist voller Motivation für und Freude über ihr Tätigkeitsfeld.
Als verlässliche Stütze, um diesen Wandel in der wiege tragen zu können, zeigt sich weiterhin Antje Philippen – auch sie seit Jahren in der wiege tätig – in ihrer so empathischen und stets durchdachten Natur, die für den nötigen Halt sorgt.

Fotoshooting, v. l. Antje Philippen, Regina Burkhardt, Stephanie Böck

kinderrechte

Die Rechte der Kinder, modifiziert in der UN-Kinderrechtskonvention, sind die Grundlage unserer Arbeit und die Basis unserer Haltung. Die Stärkung der Kinderrechte, die Umsetzung im Alltag, aber auch deren Schutz ist unser tägliches Streben.
Um den Bewohnern ihre Rechte spürbar zu machen, sie aufzuklären und zu befähigen diese auch einzufordern, gehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der wiege, die sich in Ausbildung befinden (z.B. zur Erzieherin/Erzieher oder Heilerziehungspflegerin/Heilerziehungspfleger) gemeinsam mit der Erziehungsleitung, durch alle Gruppen und machen die einzelnen Rechte erlebbar: So wurde zum Beispiel das Recht auf individuelle Förderung bei Behinderung den Bewohnern mit einem gemeinsam gestalteten Plakat vermittelt, bei dem jedes Kind und jeder Jugendliche sagen oder, mit Hilfe von Bildkarten, zeigen konnte was sie/er schon gut kann und wobei sie/er noch Unterstützung bedarf.

gruppenleitertagung | 7.11.2017

Am 7. November trafen sich alle Gruppenleiterinnen zur Tagung um gemeinsam die Terminplanung 2018 festzulegen. Inhaltlich durften sie sich diesmal mit dem Ansatz des Drei Hirne Modells beschäftigen und sich intensiv mit ihrem persönlichen »Ticken« auseinandersetzen.

elternabend | 14.10.2017

Am 14. Oktober durften wir einige interessierte Eltern zu unserem alljährlich stattfindenden Elterntag zu dem Thema: »Kinderrechte und deren Umsetzung in der wiege« begrüßen. Nochmal ein dickes Dankeschön an alle Eltern, die sich Zeit genommen haben und dabei waren – wir sehen dies als große Wertschätzung gegenüber unserer Arbeit für Ihr Kind.

herzlichen glückwunsch | 13.10.2017

Am 13. Oktober durften wir in Frankfurt am Main zu Gast sein beim Abschluss der Grundkurs Trainer Ausbildung von Deborah Olejnik. Frau Olejnik ist nun berechtigt MH Kinaestetics Grundkurse, Arbeitsgruppen und die Begleitung im  kinderheim die wiege durchzuführen. Wir als Leitung konnten viele Informationen darüber erhalten, wie wir die Kinaesthetics Kompetenz im kinderheim die wiege mit Wirkung und Nutzen intern aufbauen können. Zudem durften wir die Begründer Dres. Lenny Maiette und Frank Hatch persönlich kennenlernen. Sehr beeindruckende Menschen.

Monika Barth, Geschäftsleitung die wiege, Deborah Olejnik, MH Grundkurs Trainerin
von links: Regina Burkhardt, Heimleitung, Dr. Frank Hatch und Dr. Lenny Maiette, Begründer MH Kinaestetics, Deborah Olejnik, MH Kinaestetics Grundkurs Trainerin, Monika Barth, Geschäftsleitung, Hannah Kienle, Gruppenleitung

Der englische Begriff Kinaesthetics (deutsche Übersetzung: Kinästhetik) wurde Anfang der 1970er Jahre von den Begründern Dr. Lenny Maietta und Dr. Frank Hatch geprägt und bezeichnet die Lehre der menschlichen Bewegung, das Bewegungsempfinden. Die Art und Weise, wie ein Mensch seine Alltagsaktivitäten – privat oder beruflich – gestaltet, beeinflusst seine Gesundheits- und Lernprozesse positiv oder negativ, ein Leben lang. Menschen lernen bei MH Kinaesthetics, auf die eigene Bewegung zu achten, das heißt, sich selbst und ihr Tun wahrzunehmen und anzupassen. Dies ist die Grundlage, um ihre Aktivitäten einfacher, effektiver und somit gesundheitsfördernd zu gestalten. Die Absicht eines MH Kinaesthetics Infant Handling Grundkurses ist es, die Gesundheit und das Lernen der Mitarbeiter/innen und in diesem Fall besonders das der zu betreuenden Kinder und Jugendlichen zu unterstützen und zu fördern, damit alle Beteiligten nützliche Fähigkeiten entwickeln können. Im Rahmen der Ausbildung zum »Trainer für Grundkurse MH Kinaesthetics Infant Handling« von Deborah Olejnik, haben bereits zwei Kurse stattgefunden. Damit konnte der Grundstein für eine Implementierung im Kinderheim die wiege gelegt werden.

 

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