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herzlich willkommen!

Liebes »Wiege-Team«,
ich, als Außenstehende, möchte mich bedanken. Bedanken dafür, was ihr täglich (wohl stündlich/sekündlich) leistet. Ich weiß nicht, welchen Dank ihr bekommt. Aber die aktuelle Lage macht wohl Eure Arbeit nicht einfacher. Darum möchte ich einfach sagen: Danke, für das was Ihr den Kindern in der Wiege gebt. Ein Zuhause, dass vielleicht manche Eltern (»normaler« Kinder) nicht geben können. Eine Normalität im »nicht normalen Leben« … Keine Ahnung, was Ihr gebt, ich weiß es nicht. Aber gerade jetzt wollte ich einfach Danke sagen, auch wenn meine Familie (Gott sei Dank) nicht Eure Hilfe benötigt. Macht weiter so! Eure Kinder brauchen das!
Von jemandem, der einfach mal Danke sagen wollte.

Mit der Aufschrift »einfach so« lag dieser Brief gestern anonym vor unserer Tür.
Hier werden täglich rund um die Uhr 37 Kinder und Jugendliche mit teilweise sehr komplexen Behinderungen betreut von einem Team, welches auch in Corona-Zeiten das Beste gibt, einen Alltag jenseits dieser Krise für die Bewohner*innen zu erhalten.
Alle unsere Mitarbeiter*innen zeigen sich besonnen, zugewandt und solidarisch. Das berührt uns als Leitungsteam zutiefst und gibt Kraft und Mut, um diese Ausnahmesituation zu stemmen.
Wir freuen uns sehr über dieses anonyme »Danke« und die wundervollen Worte für die Mitarbeiter*innen.
Stellvertretend für alle Mitarbeiter*innen im Betreuungsdienst (sei es pädagogisch-medizinisch in Einrichtungen wie der unsrigen oder Kitas etc., in pflegerischen Einrichtungen, wie Hospize, Altenheime oder ambulante Pflegedienste oder medizinische Einrichtungen, allen voran die Krankenpfleger*innen und Ärzt*innen, aber auch wirtschaftliche Unternehmen, wie der Einzelhandel) muss jedoch klar formuliert werden, dass Menschen, die in einem systemrelevanten Beruf arbeiten in Zukunft einen höheren Stellenwert als den bisherigen in der Gesellschaft einnehmen müssen.
Systemrelevant bedeutet per Definition: »etwas, dass sehr bedeutsam und wichtig für ein System ist. Bricht etwas systemrelevantes weg, so hat dies negative Auswirkungen auf das ganze System und kann die Stabilität des ganzen Systems bedrohen. Systemrelevanten Unternehmen kommt eine Schlüsselrolle zu.«
Hierzu ist zukünftig unerlässlich:
– Aktive Entgegenwirkung des Fachkräftemangels durch bezahlte Ausbildung/Studium.
– Ein Entgelt, welches die erbrachte, systemrelevante Leistung endlich widerspiegelt.
– Faire Dienstzeiten und Überstunden-Ausgleich.
– Unterstützung durch das soziale System, wie z.B. ein verpflichtendes soziales Jahr.

Ein von Herzen kommendes DANKE an den anonymen Schreiber, die anonyme Schreiberin!
BITTE lasst uns nach Corona jedoch nicht vergessen, was sich dringend ändern muss, damit systemrelevante Arbeitnehmer*innen nicht aus-, sondern weiter für die Klient*innen brennen!